Steak

  • 400 Gramm Rindersteak
  • 2 EL Meersalz
  • 2 EL Steakpfeffer
  • Optional: 50 ml Olivenöl, Rosmarin

Zubereitung

Fast Jeder liebt Steaks, ich natürlich auch. Früher habe ich oft Steaks im Restaurant gegessen, das mache ich heute gar nicht mehr. Warum? Weil ich zu Hause das Perfekte Steak grillen kann, viel günstiger und oft viel besser als im Restaurant. Wie geht das?

Ganz einfach, das Wichtigste ist ein gutes Ausgangsprodukt. Sprich, kauf Dir hochwertiges Fleisch. Das muss nicht mega teuer sein. In meinem Beispiel habe ich ein irisches Roastbeef gekauft, gekostet hat es 23€ für 400 Gramm. Nicht ganz billig, aber es lohnt sich! Frag einfach mal bei einer Metzgerei nach, oder in einem guten Supermarkt. Mittlerweile bekommt man häufig im Supermarkt irisches Fleisch. Mir schmeckt das besonders gut, ich vermute es liegt daran, dass in Irland die Rinder auf großen Weiden stehen und an der sehr sauberen Luft. Auf jeden Fall ist es super lecker.

Wie bereite ich das Steak zu? Zuerst einmal lege ich das Steak mindestens 2 Stunden vorm grillen aus dem Kühlschrank, dadurch kann das Fleisch schon einmal Zimmertemperatur annehmen und bekommt keinen Schock wenn’s auf die heiße Platte geht. Heiße Platte – wat is dat? Ich schmeiß mein Steak am liebsten auf eine Grillplatte aus Gusseisen. Ne Pfanne aus Guss geht natürlich auch super. Die Platte sollte ruhig ne halbe Stunde, besser noch ne Stunde erhitzt werden. Je heißer desto besser! Auf der Platte bekomme ich die beste Kruste, und „Crust is King“!

Bevor das Steak auf die Platte kloppen, würzen wir es. Dazu verwende ich nur Salz, am besten Meersalz. Ich nehme ne ordentliche Portion Salz und reibe damit das Steak von beiden Seiten ein. Ganz wichtig, vorher das Steak mit Küchenpapier abtrocknen! Durch das Abtrocknen und das salzen bekommen wir eine super krosse Kruste. Die Amis nennen das „searing“. Ohne Salz funktioniert es nicht!

Sobald wir das Steak auf die heiße Platte werfen, hören wir wie das Fleisch anfängt zu brutzeln. Wenn Ihr ein Steak habt, welches eine gute Marmorierung hat, also viel intramuskuläres Fett, dann braucht ihr kein Fett in dem Ihr es anbratet! Wenn nicht, verwende ich Butaris oder Wagyu Fett. Ich grille/brate das Steak ca. 2-3 Minuten von jeder Seite. Sobald ich das Steak gewendet habe, mache ich meinen Grill komplett aus.

Ich mache den Grill aus, da ich gleich mein Steak in Ruhe durchgaren will. Also legen wir das Steak nachdem anbraten, indirekt auf den Warmhalterost. Wer auf Nummer Sicher gehen will, macht den Backofen an und legt das Steak darein. Sobald das Steak 53 Grad hat nehme ich aus dem Grill. Es wird jetzt noch bis 56 Grad nachziehen, das ist für mich persönlich die Beste Temperatur für ein Roastbeef.

Muss aber Jeder selber entscheiden wie durch oder rare das Steak sein soll. Super wichtig ist jetzt, warten! Dadurch kann sich der Fleischsaft verteilen und das Fleisch entspannt sich, wartet ihr 10 Minuten ist das Fleisch super zart und saftig. Ein vorgewärmter Teller oder Brettchen wäre auf jeden Fall hilfreich.

Ich schneide das Steak in dünne Streifen und würze dann mit Steakpfeffer. Gerne verwende ich auch eine Paste aus Olivenöl und Rosmarin. Dazu wird Rosmarin im Mörser zerstoßen, dazu gibt ihr ein bisschen Olivenöl. Sieht immer sehr geil aus, das Rote Fleisch und der grüne Rosmarin.

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